Gesteinsgrenze

Sonne, Mond und Wind als Helfer

Das Land Art Projekt verweist mit 33 glitzernden «Grenzmarken», welche sich über rund einen Kilometer Länge ziehen, auf die weiter oben am Tschirpen liegende «Gesteinsgrenze». Es handelt sich um bewegliche Objekte, die an 3 m langen Stangen montiert sind. Tagsüber blinkt und leuchtet die Installation durch die einfallende Sonnenstrahlung. Als sichtbarer Hinweis auf die in der Nähe befindliche Grenze zwischen der europäischen und afrikanischen Gesteinsdecke visualisiert die künstlerische Anlage mithin tektonische Zusammenhänge. Damit wird Geologie für Wanderer, Feriengäste und Einheimische zu einem realen, sinnlich-poetischen Erlebnis. Ein einprägsames Licht- und Leuchtzeichen entlang der Bergflanke des Tschirpen.

An zwei Wochenenden, dem 30.|31. Juli sowie dem 13.|14.  August 2016, wird die Installation von einem Rahmenprogramm begleitet. Ein geologischer Spaziergang mit Prof. Dr. Helmut Weissert (ETH Zürich) zeigt die erdgeschichtlichen Zusammenhänge auf. Ebenfalls bereichern künstlerische Interventionen, wie eine Klang-Performance und eine Bewegungs-Performance, überraschend die Installation.

30.|31. Juli, 6.|7. und 13.|14. August 2016 geführte geologische Wanderungen zum Parpaner Rothorn.

Lageplan_Installation